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Strahlarbeiten mit silikosefreiem Granulat

Für das Entfernen von defekter, poröser Stampfmasse aus Schmelzkammerkesseln verwenden wir silikosefreies Granulat. Es enthält keine freien Silikate und ist somit gesundheitlich unbedenklich. Es eignet sich ideal zum Finishen und Entgraten metallischer Werkstücke bei geringer Oberflächenbeschädigung. Im Vergleich mit den meisten chemischen Verfahren ist das Granulatstrahlen umweltverträglich und durch die Reduktion der Staubbelastung auch risikoärmer.

Unser Verfahren: Durch den Einsatz von Hochdruckkompressoren, einem Strahlgebläse sowie einem an die Anforderungen angepassten Strahlschlauch mit Düse (8–12 mm) wird ein Druck von 8 bar aufgebaut. Ein durch das Gebläse gefördertes Strahlmedium entfernt durch seine Aufprallgeschwindigkeit von 12–200 ms vorhandene Stampfmassen in einem Strahlkegel von 3 cm. Als Strahlmittel können diverse Granulatarten, wie z. B. Silgran, Hartguss-, Walnuss- und Duroplast-Strahlgranulat, Glas-Strahlkugeln, Sinterkorund oder Wüstensand, eingesetzt werden.

Der Strahlmittelverbrauch liegt im Schnitt bei 3 t pro Gebläse bei 10 h Einsatzzeit. Dies variiert je nach Festigkeit der auszustrahlenden Stampfmasse. Die anfallenden Strahlrückstände werden mit einem Saugfahrzeug entfernt und auf einer Deponie entsorgt oder mit dem Brennstoff wieder dem Verbrennungskreislauf zugeführt.

Das Granulatstrahlen bietet viele Vorteile: Sämtliche Stampfmassen lassen sich materialschonend entfernen und der Reinigungsgrad der Fläche präzise vorbe- stimmen. Durch ein grobes Überstrahlen der Stampfmasse kann der aktuelle Zu- stand der Brennkammer ermittelt und von Anbackungen gesäubert werden. Auch Risse, poröse Flächen oder fehlende Stifte sind klar erkennbar, und erforderliche Messungen oder Reparaturen sind einfacher und genauer durchführbar.

Vorteile auf einen Blick

  • schnelle Freilegung von Schadflächen
  • gezieltes Ausstrahlen defekter Stampfmassen
  • Flexibilität durch technisches Know How
  • silikosefreies Strahlmittel
  • anwendungsspezifischer Strahlmitteleinsatz



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